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FEBRUAR 2010

STADT_POTENZIALE 2010 – AUSGEWÄHLTE PROJEKTE

Der dotierte Fördertopf wurde heuer leider um 10.000 Euro gekürzt. Die nunmehr 60.000 Euro werden von einer unabhängigen, jährlich wechselnden und überregional besetzten Fachjury vergeben. 2010 saßen in der Jury: Dorit Magreiter (Wien), Gerhard Ruiss (Wien) und Franz Wassermann (Innsbruck)
Sie wählten in einer öffentlichen Jurysitzung am 04. Februar aus den 30 eingereichten Projekten folgende aus:

o-movie. ein pluraler blick. ein projekt im öffentlichen raum (platz centrum o-dorf), eingereicht von plattform kunst öffentlichkeit, Christine S. Prantauer, Robert Pfurtscheller
Alte Heimat - Schnitt - Neue Heimat. Erinnerungen Innsbrucker Jüdinnen und Juden in England und Israel, eingereicht von Horst Schreiber
Heart of Noise 2010. Europas erstes eigens gewidmetes Festival für die immer wichtiger werdende Subkultur des Drones, eingereicht von KV Workstation & DJs aus Mitleid
easyVote in der Fußgängerzone Innsbrucks. Die persönliche Meinung als öffentliche Erscheinung, eingereicht vom Department for Public Appearances für öffentliche Erscheinungen, Silke Witzsch
Innsbruck zu Fuß - Analoge Stadtführungen. Innsbruck sich zu Fuß aneignen. Eingereicht vom Verein Freies Radio Innsbruck - FREIRAD 105.9, Markus Schennach
"Fast forward and its melancholic rewind". Eine choreographische Reise durch den Stadtraum, eingereicht von SENSELABOR, Georg Hobmeier, Sabine Gatt

 

Sommer 2009

STADT_POTENZIALE 2010 – KÜRZUNG DES FÖRDERTOPFES

Die Stadt Innsbruck schreibt heuer zum dritten Mal die jährliche „Kunst- und Kulturinnovationsförderung“ - stadt_potenziale 2010 aus.
Wermutstropfen: der Fördertopf wurde heuer um 10.000 €
also um 14,3% auf 60.000 € pro Jahr gekürzt.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen ist die Kürzung des Fördertopfes kein gutes Signal, ausgerechnet im Bereich der Innovationsförderung zu sparen. „Künstlerisches Experiment und Kulturforschung zu ermöglichen und an der Impulskraft der freien Kulturszenen anzusetzen“ (Ausschreibungstext), damit neue Ideen entwickelt werden, in Nischen geblickt werden kann und die Auseinandersetzung mit der Stadt aus differenzierten Perspektiven ermöglicht wird, bringt der Stadt enorm viel LEBENSQUALITÄT.

Dies tritt sicher nicht auf einen Schlag und für alle BürgerInnen gleichermaßen ein (da müsste man andere Summen in die Hand nehmen), aber es sprießt an vielen Ecken. Damit das junge Pflänzchen stadt_potenziale wächst und gedeiht, braucht es Dünger und es ist kein positives Zeichen, die Dosis im dritten Jahr herabzusetzen!

INFO

  • Die Ausschreibung der „stadt_potenziale“ erfolgt durch die Stadt Innsbruck.
  • Die Einreichfrist für stadt_potenziale_2010 endet am 30. November 2009.
  • Die Juryentscheidung erfolgt Ende Jänner 2010.
  • Einreichungen sind schriftlich an das Kulturamt der Stadt Innsbruck zu richten:

Kulturamt der Stadt Innsbruck
stadt_potenziale
Herzog-Friedrich-Str. 21/2. Stock
6020 Innsbruck, Austria

Weitere Informationen ebenfalls dort unter

T: +43.(0)512.5360-1650
F: +43.(0)512.5360-1649
M: post.kulturamt@innsbruck.gv.at

Die Ausschreibung als pdf steht auf der Homepage der Stadt Innsbruck zum Download bereit.

FRÜHLING 2009

STADT_POTENZIALE 2009 – AUSGEWÄHLTE PROJEKTE

Vergeben wird der mit 70.000 Euro dotierte Fördertopf von einer unabhängigen, jährlich wechselnden und überregional besetzten Fachjury. 2009 gehörten der Jury
Anette Baldauf, Jochen Becker und Doris Mitterbacher (mieze medusa) an.
Sie wählten in einer öffentlichen Jurysitzung aus den 22 eingereichten Projekten folgende aus:

„Als die Nacht am kältesten war“. Die filmische Rekonstruktion der Innsbrucker „Reichskristallnacht“, eingereicht von  Audiovisuelle Gedächtnis Produktion, Hermann Weiskopf
Operation Jason 1. eingereicht von Melanie Hollaus
Raumnahme. eingereicht von Verein Freies Radio Innsbruck FREIRAD 105.9 MHz
The revolution is over and we have won. eingereicht von Ag Djs aus Mitleid und Christoph Hinterhuber (Stefan Meister)
Insrigs! Eirigs? Verwurzelte Merkmale – sinnvoll verpflanzt, eingereicht von viel.mehr.als Andrea rumpold-Zobl
Jugendstadtführer. eingereicht von Verein Multikulturell Ovagem Agaidyan
Immaterielle Bausteine – Impulse am Inn. eingereicht von Columbosnext Walter Prenner
der handliche super markt. eingereicht von Simone Höllbacher & Christina Mölk
Kolorit – vom Stereotyp zur Vielfalt. eingereicht von Verena finkenstedt und Los Gurkos Prod.
Weiß, weiß, edelweiß. Rauminstallationeen gegen eine monokulturelle Langweile, eingereicht von Quirlig. Verein für künstlerische Interventionen in Alltags- und Festkultur Elfi Oblasser

NOVEMBER 2008

RAUMFORSCHUNG – KULTURRAUM IN INNSBRUCK

Die baettlegroup for art hat 2008 eine Studie zum Kulturraum in Innsbruck durchgeführt. Die Ergebnisse und eine Online-Raumsuche sind seit November 2008 auf www.baettle.net online.

Damit Kulturarbeit gut durchgeführt werden kann, müssen neben vielen anderen Rahmenbedingungen auch geeignete, gut ausgestattete und atmosphärisch stimmige Räume zur Verfügung stehen. Aber gerade Kunst- und Kulturschaffende, die nicht in etablierten Institutionen verortet sind, sondern den so genannten freien Szenen angehören, sind neben vielen anderen prekären Bedingungen auch oft mit Raumnot konfrontiert.

Die baettlegroup for art hat deshalb 2008 die Studie Raumforschung – Kulturraum in Innsbruck durchgeführt. Im ersten Schritt wurden Interviews mit Kulturschaffenden und -veranstalterinnen über den Raumbedarf der freien Szene geführt, im zweiten Schritt wurden unter den EigentümerInnen und VerwalterInnen von Kulturräumen mittels Fragebogen Art und Ausstattung der vorhandenen Kulturräume  erhoben. Auf der Grundlage der Studie werden Konzepte zur Verbesserung der räumlichen Situation in Innsbruck entwickelt.

Die Ergebnisse von Raumforschung – Kulturraum in Innsbruck und eine detaillierte Raumsuche sind seit November 2008 auf www.baettle.net veröffentlicht.

MÄRZ 2008

AUSGEWÄHLTE PROJEKTE DER STADT_POTENZIALE 08

Mit den stadt_potenzialen hat die Stadt Innsbruck erstmals eine Kunst- und Kulturförderung ausgeschrieben, die speziell auf die freie Szene zugeschnitten ist. Im März 2008 wählte eine ExpertInnenjury aus 63 Einreichungen 15 Projekte aus, die innerhalb der nächsten zwei Jahre verwirklicht werden.

Der mit 70.000 Euro dotierte Fördertopf wurde 2007 von der baettlegroup for art im Auftrag der Stadt Innsbruck konzipiert und richtet sich auf Kunst- und Kulturprojekte, die sich mit Urbanität, mit Stadt als kulturellem Raum und mit der Stadt Innsbruck im Speziellen auseinandersetzen (genaue Ausschreibungskriterien s.u.). Vergeben wird diese Förderung von einer unabhängigen, jährlich wechselnden und überregional besetzten Fachjury. 2008 gehörten der Jury Verena Teissl (Literaturwissenschaftlerin, Fimjournalistin und Mitarbeiterin der Viennale), Susanne Blaimschein (Kuratorin und Kulturpublizistin) und Hubsi Kramar (Schauspieler, Regisseur, Theatermacher) an.

Sie wählten in einer öffentlichen Jurysitzung aus den 63 eingereichten Projekten folgende aus:

Deutsch-Deutsche Übersetzungswerkstatt, eingereicht von 8ungKultur
Die 47-Stunden-Stadt, eingereicht von Markus Blösl
die Bank, das Garn und die Bohrmaschine …, eingereicht von Radikales Nähkränzchen
Ich will an den Inn, eingereicht von Columbosnext
immediate steps/sofortmaßnahmen, eingereicht von Freies Radio Innsbruck FREIRAD 105.9 MHz, Galerie St. Barbara/Osterfestival Tirol, Klangspuren, NLK Kultur, p.m.k plattform mobile kulturinitiativen, TKI - Tiroler Kulutrinitiativen/IG Kultur Tirol
lese zeichen, zeichen lese, eingereicht von Monika K. Zanolin
Menschenbibliothek KUL-Tour, eingereicht von Emir Handžo
not for sale, utopie 1-5, eingereicht von Michaela Niederkircher, Christine S. Prantauer
Playground, eingereicht vom Kulturverein aut.ark
Postman’s Love, eingereicht von NLK-Kultur, Autark-NET und Workstation
rotACHSEgrün, eingereicht von Leo Gutman
Stimmen unserer Stadt, eingereicht von R&W Kunstvermittlung
Tracks & Visuals 08, eingereicht von Stefan Meister
Warhol-Set – mobiler Siebdruck, eingereicht von Cunst & Co
Widerstand und Verfolgung in Innsbruck 1938-1945, eingereicht von Freies Radio Innsbruck FREIRAD 105.9 MHz

// 18.03.2008

STADT_POTENZIALE_08

Kurzbeschreibungen der ausgewählten Projekte als PDF zum Download.
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NOVEMBER 2007/MÄRZ 2008

STADT_POTENZIALE_08 – KUNST- UND KULTURINNOVATIONSFÖRDERUNG DER STADT INNSBRUCK

Die Stadt Innsbruck schreibt im Herbst 2007 erstmals die Kunst- und Kulturinnovationsförderung „stadt_potenziale“ aus, die die baettlegroup for art im Auftrag der Stadt entwickelt hat. Am 03. März 2008 wählt eine dreiköpfige Fachjury in einer öffentlichen Sitzung die besten Projekte aus.

Ausgehend von den Ergebnissen des Rechercheprojektes baettle research und der weiterführenden Diskussion mit freischaffenden KünstlerInnen und Kulturschaffenden in Innsbruck, hat die baettlegroup for art 2007 die Einrichtung einer zusätzlichen Förderschiene auf Stadtebene gefordert und durchgesetzt. Diese „stadt_potenziale“ betitelte Förderschiene ist speziell auf die Bedürfnisse der freien Szenen in Innsbruck zugeschnitten und wurde von der baettlegroup for art im Auftrag der Stadt Innsbruck entwickelt.

DEZEMBER 2007

DER ÖFFENTLICHE RAUM DER STADT ALS KULTURRAUM

Zur 4. Arbeitskonferenz der baettlegroup for art am 28.11.2007

Kunst und Kultur brauchen Raum. Es bedarf guter Produktions-, Veranstaltungs- und Ausstellungsorte, aber auch eine Vielfalt an Zugängen zum öffentlichen Raum ist notwendig, damit Kunst und Kultur in ihm sichtbar werden, in ihm bestehen und mit ihm arbeiten können. Aus diesem Grund richtete die baettlegroup for art die 4. Arbeitskonferenz mit VertreterInnen der Innsbrucker Stadtpolitik und Beamtenschaft zum Thema Der öffentliche Raum der Stadt als Kulturraum aus.

In diesem Zusammenhang sind mehrere Themenkreise von Bedeutung:

  • Es scheint uns wichtig, dass Kultur verstärkt dann mit einbezogen wird, wenn sich die Stadt verwandelt, wenn einzelne Gebäude, ganze Straßenzüge oder Gebiete neu entworfen oder umgestaltet werden. Sie soll ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung sein und in Zukunft vermehrt in der Planung mitgedacht werden.
  • Eine unabdingbare Voraussetzung dafür, dass Kunst und Kultur im öffentlichen Raum stattfinden können, ist, dass PolitikerInnen, Beamtenschaft und Öffentlichkeit diesen Raum auch als Kulturraum verstehen, um damit auch nichtkommerzielle Kultur zu ermöglichen.
  • In Zusammenhang mit der für 2008 erstmals ausgeschriebenen Impulsförderung stadt_potenziale, aber auch aus der Erfahrung mit bisherigen Projekten im öffentlichen Raum stellt sich die Frage nach der Durchführbarkeit, nach bürokratischen Abläufen, Verordnungen etc. - und danach, wie die Zugänge zum öffentlichen Raum vereinfacht werden können.
  • Schließlich ist gerade für nicht kommerziell arbeitende Kulturtreibende die Herstellung von Öffentlichkeiten ein wichtiges Anliegen, um mit geringem finanziellem Aufwand auf ihre Projekte aufmerksam machen zu können.

Behandelt wurden diese Punkte in drei Impulsreferaten mit anschließender Diskussion: Hans Kropshofer (transpublic, Linz) gab einen allgemeinen Überblick über die Beziehungen von Kunst/Kultur und Politik, Arno Ritter (aut. architektur und tirol, Innsbruck) referierte über den Zusammenhang zwischen Stadt, Urbanität und Kultur und Barbara Hundegger (Schriftstellerin, Innsbruck) über Kultur und Öffentlichkeit sowie Zugangsmöglichkeiten und -beschränkungen.

Die angesprochenen Themenkreise werden in Arbeitsgruppen weiter bearbeitet, über Fortschritte informieren wir weiterhin auf www.baettle.net.
Die nächste Arbeitskonferenz findet im Herbst 2008 statt und ist den konkreten Veranstaltungs-, Ausstellungs- und weiteren kulturell nutzbaren Räumen gewidmet.

Ein zusammenfassender Text von Hans Kropshofer sowie die beiden Statements von Arno Ritter und Barbara Hundegger stehen hier zum Download bereit.

// 11.12.2007

4. ARBEITSKONFERENZ - TEXT I

Hans Kropshofer. Wünsche, Beschwerden und Anliegen!
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// 11.12.2007

4. ARBEITSKONFERENZ - TEXT II

Arno Ritter. Die Stadt als kultureller Raum
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// 11.12.2007

4. ARBEITSKONFERENZ - TEXT III

Barbara Hundegger. Off-Kultur und Öffentlichkeit
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MÄRZ/NOVEMBER 2007

BAETTLE RESEARCH – MODUL 1:

EINES VON ”100 BESTEN PLAKATEN 06“

Im März 2007 wurde das Stadtplanplakat von baettle research [Modul 1] beim Wettbewerb ”100 beste Plakate 06 Deutschland Österreich Schweiz“ ausgezeichnet. Die Jury des größten Plakatwettbewerbs im deutschen Sprachraum entschied über

1527 EINGEREICHTE ARBEITEN.

Ausgezeichnet wurden

52 PLAKATE AUS DEUTSCHLAND

37 AUS DER SCHWEIZ und

11 AUS ÖSTERREICH.

Die Agentur TRANSPORTER Concept. Print.Web., die das Stadtplanplakat von baettle research gestaltet und eingereicht hat, ist übrigens unter den österreichischen die einzige nicht in Wien ansässige Agentur, deren Arbeit ausgewählt wurde.

Die Preisträger bei ”100 besten Plakate“ können auf www.100-beste-plakate.de nachgelesen werden, die Plakate selbst werden dort ca. ab Juni 2007 veröffentlicht. Die Arbeiten wurden u.a. in der Kunstbibliothek des Berliner Kulturforums und im Wiener MAK ausgestellt.

// 30.06.2006

DOWNLOAD PLAKAT BAETTLE RESEARCH

Die Vorder- und Rückseite unseres ausgezeichneten Stadtplanplakats [Modul 1 von baettle research] als pdf Download in guter Qualität
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