45/77
DIE 77 BEFRAGTEN INITIATIVEN FORMIERTEN SICH IN DEN JAHREN 1946 BIS 2006.
Eine Art Gründerboom erlebten die freien Kulturszenen von 1997 bis 2006. In dieser Zeit wurden 45 der 77 derzeit in Innsbruck aktiven Gruppierungen gegründet, elf davon alleine 2005.
91x25
29 GRUPPIERUNGEN ORGANISIEREN 91 AUSSTELLUNGEN PRO JAHR IN INNSBRUCK, DIE JEWEILS ZWISCHEN EINEM UND 80 TAGEN DAUERN.
Im Durchschnitt bleibt eine Ausstellung der freien Innsbrucker Szenen 25 Tage lang geöffnet.
90,9%
MUSIK NIMMT FÜR 39 INITIATIVEN (50,6%) DIE WICHTIGSTE ROLLE EIN. DAMIT IST SIE JENE SPARTE, DIE AM HÄUFIGSTEN AN ERSTER STELLE GENANNT WURDE.
90,9% aller 77 Befragten gaben an, sich überhaupt mit Musik zu beschäftigen. Nur eine Gruppierung beschäftigt sich vorrangig mit Architektur, dies jedoch – zieht man die zentrale Bedeutung von Architektur im Innsbrucker Kulturleben in Betracht – äußerst erfolgreich.
2,5
INSGESAMT 34 KULTURINITIATIVEN IN INNSBRUCK VERANSTALTEN FESTIVALS UND/ODER VERANSTALTUNGSREIHEN.
Jede von ihnen nimmt durchschnittlich 2,5 solche nach Themen ausgerichteten Veranstaltungszyklen pro Jahr in Angriff. Das längste Festival erstreckt sich über 42, die längste Veranstaltungsreihe über 30 Tage.
7.151
JÄHRLICH 2.338 VERSCHIEDENE KONZERTE, LESUNGEN, DISKUSSIONEN U.A. ORGANISIERT DIE FREIE SZENE IN INNSBRUCK.
Da aber bspw. Filme und Theaterstücke mehr als einmal aufgeführt werden, ergeben sich 7.151 Gelegenheiten pro Jahr, eine (Einzel-)Veranstaltung der freien Szene zu besuchen.nn.
0,–
DIE ARBEIT IN DEN 77 BEFRAGTEN GRUPPIERUNGEN WIRD VON MITARBEITERiNNEN GELEISTET, DIE ZUM ÜBERWIEGENDEN TEIL KEIN ENTGELT DAFÜR BEKOMMEN.
Den 205 Personen, deren Arbeit ganz oder zumindest teilweise entlohnt wird, stehen fast vier Mal so viele, nämlich 794, gegenüber, die ausschließlich ehrenamtliche Kulturtätigkeit verrichten.
100%
ALLE BEFRAGTEN GRUPPIERUNGEN BESCHÄFTIGEN SICH MIT DER ORGANISATION UND DURCHFÜHRUNG VON KULTURVERANSTALTUNGEN.
Für 53 von ihnen (68,9%) nimmt dieses Tätigkeitsfeld den größten Teil ihrer Arbeit ein.
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DER FRAGEBOGEN, DEN DIE BAETTLEGROUP FOR ART DEN 77 KULTURINITIATIVEN, KÜNSTLERINNENGRUPPEN UND PLATTFORMEN VORLEGTE, UMFASSTE SIEBEN FRAGENGRUPPEN MIT JEWEILS EINER BIS SECHS UNTERFRAGEN.
Der Großteil davon wurde als geschlossene oder halboffene Fragen gestellt. Die dabei gesammelten Antworten bilden die Grundlage für die vorliegende quantitative Auswertung.
429.560
429.560 ZUSCHAUERiNNEN ZÄHLEN DIE INNSBRUCKER UNABHÄNGIGEN KULTURINITIATIVEN BEI IHREN VERANSTALTUNGEN.
Jede(r) der 135.138 EinwohnerInnen von Innsbruck (Stand: 2005) besucht also im Durchschnitt 3,18 Mal pro Jahr eine Ausstellung, ein Konzert, eine Theateraufführung oder eine andere Veranstaltung der freien Szene.
€
FÜR 29 GRUPPIERUNGEN (37,7%) IST DIE FINANZIERUNG DURCH DIE ÖFFENTLICHE HAND DAS WICHTIGSTE FINANZIELLE STANDBEIN, NUR ZWEI (2,6%) GEBEN HINGEGEN AN, SICH VORRANGIG AUF PRIVATE SPONSOREN STÜTZEN ZU KÖNNEN.
Bei zwölf Initiativen (15,6%) nehmen Eintritte und Mitgliedsbeiträge die wichtigste Rolle ein, 18 (23,4%) bestreiten ihre Kulturarbeit vor allem aus der eigenen Tasche.
2/3
53 ODER ETWAS MEHR ALS 2/3 DER INITIATIVEN GEBEN AN, DASS IHRE MITARBEITERINNEN SPEZIFISCHE AUSBILDUNGEN FÜR DIE KULTURARBEIT HABEN.
Den größten Anteil daran haben Kunst-, Musik-, Tanz-, Theater-, Architektur- und Designausbildungen, gefolgt von geistes-, kultur- und wirtschaftswissenschaftlichen Studienrichtungen.
23:1
DIE GEMEINSCHAFTLICH GENUTZTEN KULTURRÄUME INNSBRUCKS VERTEILEN SICH AUF 36 ADRESSEN IN DER STADT.
Der am meisten gemeinschaftlich genutzte Kulturort ist die p.m.k / Plattform mobile Kulturinitiativen, die 23 Initiativen als Veranstaltungsraum, elf Initiativen als Büro und zwei Initiativen als Ausstellungsraum dient.
22.352
MONATLICH 22.352 STUNDEN ARBEIT INVESTIEREN DIE ANGEHÖRIGEN DER 77 BEFRAGTEN GRUPPIERUNGEN INS INNSBRUCKER KULTURGESCHEHEN.
40,3% davon leisten Angestellte, 16,4% freie MitarbeiterInnen/ DienstnehmerInnen und 43,3% dieser Stunden entfallen auf Ehrenamtliche.
33:34
DEN 33 KULTUR SCHAFFENDEN GRUPPIERUNGEN, DIE ALLEINE EIN BÜRO NÜTZEN KÖNNEN, STEHEN 34 GEGENÜBER, DEREN ARBEIT GANZ ODER TEILWEISE IN DEN EIGENEN VIER WÄNDEN STATTFINDET.
Veranstaltungs- bzw. Ausstellungsräume, die sie nicht mit anderen teilen müssen, stehen 18 bzw. 13 Initiativen zur Verfügung.
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NUR IN EINEM FALL MUSS EINE INITIATIVE, DIE SICH VOR ALLEM DURCH SUBVENTIONEN FINANZIERT, IM SELBEN AUSMASS AUF EIGENMITTEL ZURÜCKGREIFEN.
Umgekehrt bestreiten von 18 Initiativen, die gar nicht öffentlich subventioniert werden, acht ihre Kulturtätigkeit vor allem aus ihrem bzw. dem Privatvermögen ihrer Mitglieder.